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Vogelschutz

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Vogelschutz Aufkleber bei WANDKIND

Ein dumpfer Knall an der Fensterscheibe und auf dem Boden ein sterbender Vogel. Viele Hausbesitzer kennen diese Erfahrung. Aber auch bei Wohnungen mit Wintergarten, Eckfenstern oder großzügigen Fensterfronten kommt es dazu, dass Vögel gegen die Fenster fliegen. Aufkleber oder Sticker helfen, sie zu schützen.

Viele Vogelarten nehmen Glas nicht so wahr wie Menschen. Für Menschen ist der Zusammenstoß mit einer Glastür schmerzhaft. Vögel hingegen fliegen in einem größeren Tempo. Mehrere Millionen Wildvögel kommen jährlich so ums Leben. Eine günstige und wenig aufwendige Maßnahme für den Vogelschutz sind Aufkleber und Sticker. Sie signalisieren den Vögeln ein Hindernis. Sie schützen das Fensterglas vor den Schäden und Kratzern, die ein dagegen fliegender Vogel verursacht. Die Vielfalt an Motiven und Farben trägt zugleich dazu bei, dass Vogelschutz stilvoll und dekorativ ist.

Vögel sehen Glas nicht

Vögel haben ein anderes Sehvermögen als Menschen. Manche Personen haben beispielsweise bei frisch geputzten Glastüren Schwierigkeiten, diese zu erkennen. Bei Vögeln gestaltet es sich ähnlich: Sie nehmen das Glas nicht wahr. Für sie sind große Scheiben ein Freiraum. Sie erwarten, dass sie dort hindurchfliegen oder landen können. Je größer die Glasflächen sind, desto weniger nehmen Vögel sie als Hindernis wahr. Große verglaste Gebäude wie Bürohäuser und Wolkenkratzer stellen für Zugvögel und Raubvögel eine Gefahr dar.

Im heimischen Garten mit Haus oder in der Wohnsiedlung sind Glasscheiben eher für die kleinen Singvögel gefährlich. Sie halten sich gerne bei Futterstellen auf und suchen Zuflucht in Sträuchern, wenn größere Vögel oder Katzen sich nähern. In solchen Fällen vermitteln Fenster einen sicheren Rückzugsort und Ausweg, der sich als falsch herausstellt. Durch Vogelschutzaufkleber nehmen sie diese als Hindernis wahr, solange sie engmaschig angebracht sind. Denn kleine Vögel sehen Lücken als Möglichkeit. Um sie zu schützen, ist es wichtig, Fensterscheiben als großes Ganzes zu markieren.

Ein Vogel bevorzugt natürlicherweise Sträucher und Bäume als Rückzugsorte. Daher vermitteln normalerweise Fenster keinen angemessen Weg für sie. Schwieriger ist es, wenn die Glasscheiben Himmel, Bäume oder Büsche reflektieren. Die Wahrscheinlichkeit steigt dort, wo ein Garten in der Nähe ist, wo die Fenster einen angenehmen Lebensraum reflektieren. Die Gefahren, die von Glasscheiben ausgehen, betreffen nicht nur tagesaktive Vögel. Auch nachts kommt es zu Kollisionen von Vögeln mit Fensterscheiben, da das Licht sie anzieht.

Aufkleber und Sticker schützen

Aufkleber oder Sticker machen Glasscheiben für Vögel sichtbar. Fensterfolie, Motive mit Vogel Silhouetten oder Klebebänder haben den Effekt, dass Vögel die Fensterscheiben nicht mehr als freie Fläche wahrnehmen. Das gilt tagsüber und nachts. Um zu verhindern, dass Vögel durch Spiegelungen in die Irre geführt werden, ist es hilfreich, die Aufkleber außen anzubringen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten zum Vogelschutz durch klebbare Fensterbilder. Muster mit Streifen und Punkten sind hilfreich. Vogelschutz muss nicht unattraktiv sein. Durch die vielen Varianten lassen sich die Maßnahmen individuell in Form von geometrischen Figuren oder Stickern mit Motiven gestalten. Aufkleber in vielfältigen Formen und Farben haben über den Vogelschutz hinaus dekorativen Wert. Ein klassisches Vogelmotiv lässt sich durch Schmetterlinge, Blumenmustern oder anderen Motiven ergänzen.

Um kleinere Vögel ausreichend zu schützen, ist ein geringer Abstand zwischen den Aufklebern wichtig. Es reicht nicht, nur die Bereiche einer Fensterfront damit auszurüsten, an denen es schon einmal einen Vogelschlag gab. Wenn ein einzelner Vogel gegen die Fensterscheibe flog, ist das ein Zeichen, dass sie reflektiert oder schlecht wahrzunehmen ist.

Als Faustregel gilt, dass am besten 25 Prozent der Scheibe abgedeckt sind. Aufklebbare Motive oder Fensterfolie mit Muster lassen sich mühelos selbst nachträglich anbringen. Für den Abstand zwischen den Aufklebern und Punkten oder Streifen ist es wichtig, sich die Frage zu stellen: Inwieweit nimmt ein kleiner Vogel, die freien Stellen als Schlupfloch zum Durchflug wahr?

Vogelschutzaufkleber anbringen

Beim Anbringen von Aufklebern oder Klebestreifen sind zum Vogelschutz einige Details zu beachten. Es ist wichtig, auf einen geringen Abstand zu achten, sodass auch kleine Vögel die freien Flächen auf der Scheibe nicht als Schlupflöcher sehen, sondern sie als Ganzes wahrnehmen. Am besten ist es, die Aufkleber außen anzubringen, sodass sie Spiegelungen verhindern.

Von Vorteil sind Farben, die sich vom Hintergrund abheben. Je nachdem, ob er hell ist, sind dunkle Bilder besser geeignet und bei einem dunklen Hintergrund helle. Verschiedene Vereine zum Tierschutz wie der NABU geben den Tipp, dass Vögel bestimmte Farben besser wahrnehmen. Orange und Rot beispielsweise gehören zu diesen Signalfarben. Scharfe Umrisse nehmen sie deutlicher wahr als konturlose.

Eine Alternative zu einzelnen Aufklebern sind Fensterfolien oder Klebestreifen. Sie beeinträchtigen den Ausblick weniger, erfordern aber mehr Sorgfalt bei der Anbringung. Bei Streifen gilt, dass deren Breite optimalerweise fünf Zentimeter beträgt und sie einen Abstand von höchstens zehn Zentimetern haben. Bei horizontalen Linien empfiehlt sich eine Breite von mindestens drei Millimetern und ein Abstand von vier Zentimetern.

Zusammengefasst machen diese Tipps den Vogelschutz mit Aufklebern effektiver:

  • - Aufkleber, Sticker, Klebestreifen oder Folie außen anbringen
  • - Geringe Abstände zwischen den Aufklebern und Stickern
  • - Kontraste setzen und auffällige Farben verwenden

Wie wirksam sind Vogel Silhouetten und unsichtbare Sticker?

Klassische Motive für den Vogelschutz bei Fenstern sind Greifvögel. Diese typischen Greifvogel Silhouetten haben den Ruf, kleinere Singvögel abzuschrecken und davor zu bewahren, dass sie gegen die Scheibe fliegen. Tatsächlich erkennen Vögel in diesen Aufklebern nicht einen Greifvogel als für sie gefährlichen Artgenossen, sondern nur ein Hindernis. Das bedeutet in den richtigen Abständen angebracht, sind sie effektiv, auch wenn es nicht am Motiv liegt.

Dass Vögel anders sehen als Menschen, führt dazu, dass manche Sticker sich ihr Sehvermögen zunutze machen. Der Spinnennetz-Effekt beschreibt die Fähigkeit von Vögeln, höhere Lichtfrequenzen wahrzunehmen als das menschliche Auge. Diesen Effekt nutzen UV-Aufkleber, die für Menschen auf dem ersten Blick schwer zu sehen sind. Sie eignen sich vor allem für diejenigen, die den Ausblick durch die Fensterscheiben nicht antasten möchten. Allerdings haben nicht alle Vögel dieses Sehvermögen. Ein weiterer Schwachpunkt dieser Sticker ist, dass sie für manche Vogelarten anziehend wirken. Hinzu kommt, dass sie nur tagsüber bei Sonnenlicht ihre Wirkung entfalten. Diese UV-Sticker sind nur sinnvoll, wenn sie punktgenau bestimmte Arten wie Meisen und Amseln, die das UV-Licht sehen, schützen sollen. Für andere Vögel wie Elstern oder Mauersegler stellen solch beklebte Fenster immer noch nur eine Freifläche da.

Weitere Maßnahmen zum Vögelschutz

Vögel vor einer Kollision mit Fensterscheiben zu schützen, lässt sich auch mit anderen Maßnahmen realisieren. Es hilft, mal nicht zu putzen. Je sauberer die Scheiben sind, desto weniger nehmen Vögel sie wahr. Gardinen und Jalousien tragen ebenfalls dazu bei, dass Fensterscheiben nicht wie ein Freiraum wirken. In einem Haushalt mit kreativen Kindern können diese sich an den Fenstern mit Fensterbildern und Aufklebern austoben und Vögel schützen. Windspiele oder Fliegengitter sind eine weitere Option, um einen Vogel davor zu bewahren, gegen die Scheiben zu fliegen.

Ein leicht realisierbarer Tipp für den Garten ist die Futterstelle oder das Vogelhäuschen fernab von Fensterfronten und Glasscheiben zu positionieren. Denn droht ihnen dort durch Raubvögel oder Katzen Gefahr, flüchten sie. Das Risiko steigt, dass sie gegen Glasscheiben fliegen. Eine andere Möglichkeit ist die Futterstelle direkt am Fensterbrett. Dadurch lernen die Vögel die Fensterscheibe kennen.

Grundsätzlich sind nicht alle Gebäude mit Fenstern von Vogelschlag betroffen. Doch je mehr Fensterflächen ein Haus hat, desto stärker ist die Gefahr. Das gilt gleichermaßen auf dem Land als in der Stadt. Für die Errichtung neuer Gebäude wie verglaste Hochhäuser existieren mittlerweile Vorgaben zum Vögelschutz. Als privater Bauherr lassen sich Fenstermodelle wählen, die leicht gewölbt, strukturiert oder milchig sind. Dadurch verringern sich Reflexionen und Vögel erkennen sie besser.

Was tun bei Vogelschlag?

Vogelschutzaufkleber verhindern, dass Vögel gegen Scheiben fliegen. Aber was, wenn es doch passiert? In den meisten Fällen sterben sie sofort an einem Genickbruch. Manchmal sind sie nur bewusstlos. Der erste Schritt, um einem lebenden Vogel zu helfen, ist ihn in Ruhe zu lassen. Am besten ist es, ihn in einen Karton oder anderes offenes Behältnis zu legen. An einem vor Katzen oder anderen Gefahren sicheren Ort kann er sich vom Schock erholen. Hat er nur eine Gehirnerschütterung oder einen Schock ist er nach einer Stunde wieder bei Bewusstsein und fliegt weg. Tut er das nicht, ist aber bei Bewusstsein, helfen Tierärzte und Vogelstationen weiter.